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Wie man selbst zum Ausbilder wird

Als Ausbilder im Betrieb kann man Verantwortung für eine neue Generation an Fachkräften übernehmen. Aber wie kommt man eigentlich in diese Rolle?

Wie man selbst zum Ausbilder wird

Als Ausbilderin kann man Wissen an eine neue Generation Fachkräfte im Betrieb weitergeben. FOTO DPA

Dazu benennt ein Unternehmen aus dem Kreis der Fachkräfte eine verantwortliche Ausbilderin oder einen Ausbilder bei der zuständigen Kammer, erklärt Jessica Furnell, Ausbildungsberaterin bei der Handelskammer Hamburg. 

Geeignet sein

Grundsätzlich müssen die benannten Fachkräfte persönlich und fachlich geeignet sein und das auch nachweisen können, so die Expertin in einem Beitrag des Magazins „Faktor A“ der Bundesagentur für Arbeit. Zur persönlichen Eignung zählt etwa, dass man gut mit jungen Menschen umgehen kann, pädagogisches Geschick hat und Interesse hat, Ausbildungsinhalte didaktisch aufzubereiten. Fachliche Eignung bringt man mit, wenn man selbst über einen Abschluss in dem Beruf verfügt, den man ausbilden möchte.

Ausbilder müssen diese Voraussetzungen in der Ausbildereignungsprüfung an der Handels- oder Handwerkskammer nachweisen. Im Handwerk ist dieser „Ausbilderschein“ in der Regel ohnehin Teil der Meisterausbildung.
 

Wissen für die Prüfung

Das Wissen für die Prüfung werde in Vorbereitungskursen vermittelt, die etwa die Kammern selbst oder private Anbieter veranstalten, erklärt Furnell.

Die Teilnahme ist allerdings freiwillig. Wer will, kann sich selbstständig auf die Prüfung vorbereiten. dpa