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Functional Training für Senioren geeignet

Bei dieser Sportform übt man mit dem eigenen Körpergewicht.

Functional Training für Senioren geeignet

Functional Training ist ein Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht. FOTO CHRISTIN KLOSE/DPA

Sich mit den gestreckten Armen auf der Sofakante abstützen, Beine ausstrecken und den Körper heben und senken: Das ist eine Übung des Functional Training. Bei dieser Sportform arbeitet man mit dem eigenen Körpergewicht und stärkt dadurch die Muskeln, aber auch Gleichgewicht und Koordination.Functional Training eignet sich auch für ältere Menschen – sofern sie körperlich fit sind.

Sie sollten diese Trainingsform aber nicht mit dem sanften Funktionstraining verwechseln, das etwa bei Rheuma-Beschwerden eingesetzt wird. Darauf weist die Zeitschrift „Senioren-Ratgeber“ hin.

Wer das Functional Training ausprobieren will, sollte sein Sportprogramm mit dem Arzt oder der Ärztin besprechen. Der „Senioren-Ratgeber“ weist darauf hin, dass Muskeln, Gelenke und das Herz-Kreislauf-System durch Überanstrengung rasch überfordert sein könnten.

Sinnvoll sei auch, unter Anleitung zu trainieren. Denn: Einsteiger neigen dazu, sich die mitunter anstrengenden Übungen durch Ausweichbewegungen zu erleichtern. dpa 

Das ist doch nur das Alter

Aufräumen mit Alzheimer-Gerüchten

Rund um die Alzheimer-Krankheit halten sich hartnäckig einige Gerüchte. Eins davon: Alzheimer ist keine Krankheit, sondern ganz normal bei sehr alten Menschen. Das ist falsch, sagt die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI).

Ein organisch gesundes Gehirn wird im hohen Alter zwar langsamer, kann aber noch sehr leistungsfähig sein. Alzheimer ist dagegen eine Erkrankung, entsprechende Ablagerungen werden in bildgebenden Verfahren sichtbar.

Irrtümer über Alzheimer

Die Initiative stellt weitere Irrtümer richtig: So gebe es keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass die Krankheit beim Menschen ansteckend sei. Auch habe sie nichts zu tun mit einer erhöhten Aluminium-Aufnahme. Zwar wurde im Gehirn verstorbener Alzheimer-Patienten eine höhere Konzentration festgestellt. Fachleute gehen derzeit aber davon aus, dass das eine Begleiterscheinung und nicht die Ursache ist.

Alzheimer bekommen, weil ein Elternteil diese Krankheit auch schon hatte? Das muss keinesfalls so sein, erklärt die AFI. So sei nur rund ein Prozent aller Alzheimer-Erkrankungen eindeutig erblich bedingt. Diese Menschen erkranken dann schon recht früh im Leben. Bei allen anderen beginnen die Symptome meist erst ab 65 Jahren.

Alzheimer ist noch nicht heilbar – das stimmt. Aber das Gerücht, deshalb nichts tun zu können, ist ein Irrtum. Mit Medikamenten kann der Verlauf verlangsamt werden. dpa